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	<title>Vorreiter Archive -</title>
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	<description>Der Blog für Handwerker &#124; Handwerksmensch Heidkamp</description>
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	<title>Vorreiter Archive -</title>
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		<title>Wie Du auf die digitale Überholspur gelangst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maren Ulbrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2021 10:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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<p>Katrin Ripken leitet gemeinsam mit ihrem Mann Frank Ripken das <a href="https://www.fleischerei-ripken.de/">Fleischerei-Fachgeschäft Ripken</a> in Augustfehn. Vom eigenen Online-Shop bis hin zu WhatsApp-Bestellungen sind sie absolute Vorreiter, wenn es um das Thema Digitalisierung geht. Wir durften den Familienbetrieb bei dem Beratungsprogramm unternehmensWert:Mensch plus begleiten, um gemeinsam die Herausforderungen der Digitalisierung anzugehen. Warum die digitale Transformation für Handwerksbetriebe so wichtig ist und welche Vorteile sie bietet, erzählt uns Frau Ripken im Blog: </p>



<p><strong>F:
Frau Ripken, Sie sagten im Podcast-Interview, dass es Ihnen dank
Digitalisierung möglich ist, Auszeiten zu nehmen. Inwiefern hat Ihnen die
Digitalisierung dabei geholfen?</strong></p>



<p>A: Auszeiten können wir deshalb nehmen, da es uns die
Digitalisierung möglich macht, von überall aus zu arbeiten. Somit gestalte ich
mir meine Homeoffice-Tage nach meinen Bedürfnissen. Das heißt, ich kann zum
Beispiel morgens erst Sport machen, mich vielleicht auch zum Frühstück
verabreden und dann im Anschluss meine Büroarbeit erledigen. Wir arbeiten mit
einer Cloud. Das heißt, ich habe auch im Homeoffice Zugriff auf alle Dateien.
So lässt sich eine Woche wunderbar gestalten. Und man steckt nicht immer im
Hamsterrad.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://blog.handwerksmensch.de/wp-content/uploads/2021/01/18-Kati-Frank-Juni-2020-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1473" width="219" height="328" srcset="https://blog.handwerksmensch.de/wp-content/uploads/2021/01/18-Kati-Frank-Juni-2020-683x1024.jpg 683w, https://blog.handwerksmensch.de/wp-content/uploads/2021/01/18-Kati-Frank-Juni-2020-200x300.jpg 200w, https://blog.handwerksmensch.de/wp-content/uploads/2021/01/18-Kati-Frank-Juni-2020-768x1152.jpg 768w" sizes="(max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px" /><figcaption>Katrin und Frank Ripken erhielten im letzten Jahr die Auszeichnung &#8222;zukunftsfester Betrieb&#8220;.</figcaption></figure></div>



<p><strong>F:
Was sind Ihrer Meinung nach mögliche Herausforderungen für Unternehmen im
Zeitalter der Digitalisierung?</strong></p>



<p>A: Herausforderungen für kleine Handwerksunternehmen zum
Thema Digitalisierung sind vor allem die Mitarbeiter mit ins Boot zu holen. Bei
uns arbeiten Fleischereifachverkäuferinnen zwischen 40 und 50 Jahren und
zwischen 50 und 60 Jahren. Zum Teil haben diese Verkäuferinnen noch nicht
einmal einen Drucker oder PC zu Hause. Diese Mitarbeiter haben wirklich Angst,
mit der Technik zu arbeiten. Diese Angst den Mitarbeitern zu nehmen und alles
Step-By-Step angehen zu lassen, ist eine große Herausforderung. Weiterhin ist
es die Zeit, sich mit diesen Dingen wirklich auseinanderzusetzen. Im Alltag
meint man, läuft doch alles, aber man vergisst nach vorn zu schauen. Was
braucht ein Unternehmen in der Zukunft? Und letztendlich ist es auch eine
finanzielle Frage. Möchte man in die Zukunft investieren, wenn man doch selbst
in 10 Jahren in Rente geht und den Betrieb abgeben oder verkaufen möchte?</p>



<p><strong>F:
Sie haben gemeinsam mit Maren Ulbrich das Förderprogramm
unternehmensWert:Mensch plus durchlaufen. Inwieweit hat Ihnen das bei der
digitalen Transformation geholfen?</strong></p>



<p>A: Genau
diese Herausforderungen von Punkt 2 sind wir angegangen. Schritt für Schritt
haben wir die Mitarbeiter in Teams an dieser Sache mitarbeiten lassen. In
Workshops haben wir uns die Fragen gestellt „Was benötigt ein Unternehmen der
Zukunft?“, und vor allem: „Wie gehen wir die Dinge an?“. Finanziell wurden wir
auch durch die NBank – Digitalbonus Niedersachsen unterstützt. Also, im Fazit:
Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen.</p>



<p><strong>F:
Wie wichtig ist es für Handwerksbetriebe, sich mit dem Thema Digitalisierung
frühzeitig zu beschäftigen?</strong></p>



<p>A: Ganz
klar: Betriebe, die sich nicht mit der Digitalisierung auseinandersetzen, haben
in der Zukunft verloren. Wie heißt es so schön: „Wer nicht in den nächsten 24 h
mit der Digitalisierung anfängt, den wird es in ein paar Jahren nicht mehr
geben.“ Besonders wichtig ist es auch, junge Menschen, welche „digital“ groß
werden, für die handwerklichen Berufe zu begeistern. Und das geht nur, wenn der
Betrieb modern wird oder bleibt.</p>



<p><strong>F:
Was können Sie Unternehmen raten, die sich bislang weniger mit dem Thema
Digitale Transformation beschäftigt haben?</strong></p>



<p>A:
Ich kann jedem auch noch so kleinem Betrieb nur raten, anzufangen! Wenn man das
nicht allein schafft, sollt man sich, so wie wir, Hilfe holen. Es wird vom
Staat so viel angeboten. Man muss diese Angebote nur nutzen! UnternehmensWert:Mensch
plus ist eine Möglichkeit, einfach damit zu beginnen. Besser heute als morgen.
Mit einem Berater an seiner Seite merkt man ganz schnell, wie gut es läuft und
man kommt auf gar keinen Fall vom Weg ab.</p>



<p><strong>Vielen
Dank, Frau Ripken, für das spannende Interview! Wir hoffen, durch Sie weitere
Betriebe ermutigen zu können, sich der Herausforderung Digitalisierung zu
stellen. </strong></p>



<p>Möchtest Du den Weg in die Digitalisierung Deines Betriebes
starten, dann empfehle ich Dir unsere Kurse in unserem <a href="http://www.elopage.com/s/handwerksmensch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shop</a>.
Gerne kannst Du uns für Dein individuelles Coaching ansprechen und einen Termin
ausmachen unter <a href="https://www.handwerksmensch.de/kostenloses-erstgespraech-buchen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.handwerksmensch.de/kostenloses-erstgespraech-buchen</a>.</p>
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