Wie Du durch Motivation Produktivität steigerst

Auf die nächste Pause warten, dem Feierabend entgegenfiebern und nur das Nötigste an Arbeit leisten. Kommt Dir das bekannt vor? Unmotivierte Mitarbeiter wirken sich nicht nur negativ auf das Betriebsklima aus, sondern sind auch ein entscheidender Faktor, wenn es um die Produktivität in Deinem Unternehmen geht. Auch heute haben viele noch die Denkweise, dass ein wenig mehr Druck ausüben schon ausreichen wird, um für produktives Arbeiten zu sorgen. Damit steigerst Du die Arbeitsproduktivität aber allenfalls kurzfristig. Anstatt Druck aufzubauen, solltest Du Dich lieber fragen, ob Du die Rahmenbedingungen für ein positives und zugleich produktives Arbeiten im Unternehmen geschaffen hast. Wenn Du eine kontinuierliche Steigerung der Produktivität erreichen möchtest, ist es wichtig, auf die Bedürfnisse Deiner Mitarbeiter einzugehen. Deine Mitarbeiter sind das wertvollste Kapital, was Du besitzt und sie sind nur dann produktiv, wenn sie langfristig motiviert sind und Spaß an der Arbeit haben.

Du bist Dir der Problematik durchaus bewusst; doch volle Terminkalender führen häufig dazu, dass die Hauptlast der Motivationsstrategie auf vergleichsweise ineffektive Maßnahmen, wie eine Gehaltserhöhung, hinausläuft. Denn eine Gehaltserhöhung ist nur ein Faktor von vielen, der darüber entscheidet, ob Deine Mitarbeiter unzufrieden sind oder nicht. Aber Achtung: Fehlende Unzufriedenheit bedeutet nicht, dass Deine Mitarbeiter zufrieden oder gar motiviert sind.

Die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg trennt Zufriedenheit und Unzufriedenheit in zwei Ausprägungen:

Hygienefaktoren sind solche Faktoren, die lediglich helfen, die Unzufriedenheit Deiner Mitarbeiter zu vermeiden. Fehlen Hygienefaktoren oder sind diese schlecht ausgeprägt, dann wird Unzufriedenheit generiert. Werden Faktoren wie Gehalt, Arbeitsbedingungen und Arbeitsumfeld zufriedenstellend erfüllt, dann bedeutet das nicht, dass Deine Mitarbeiter motiviert sind, sie erreichen lediglich eine Art des neutralen Zustands.

Motivatoren hingegen haben starke Auswirkungen auf die Zufriedenheit und Motivation Deiner Mitarbeiter. Verantwortung, Anerkennung, Weiterentwicklung und Lob erfüllen tieferliegende Bedürfnisse in uns. Fehlen diese, führt das nicht unbedingt zu Unzufriedenheit – aber auch nicht zur Motivation Deiner Mitarbeiter.

Was kannst Du als Unternehmer tun, um herauszufinden, welche Motivatoren bei Deinen Mitarbeitern wirken?

  1. Zeig Deinen Mitarbeitern Wertschätzung in Form von Anerkennung und Lob.
  2. Nimm das Wohlbefinden Deiner Mitarbeiter wahr.
  3. Vertraue Deinen Mitarbeitern und übertrage ihnen Verantwortung.
  4. Unterstütze Deine Mitarbeiter bei der Weiterentwicklung.

Nicht jeder Mitarbeiter hat dieselben Motivatoren, die zur Mitarbeiterzufriedenheit führen. Gehe auf sie ein und versuche, Deine Mitarbeiter talentorientiert einzusetzen und ihre individuellen Stärken zu fördern.

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