Werde Dein eigener Influencer

Ist Dir bewusst, wie viele junge Menschen Du für Dein Handwerk begeistern kannst, wenn Du Influencer bist?

Keine Angst: Ich werde Dir nicht empfehlen, ab sofort Werbung für Duftkerzen oder Beauty-Produkte zu machen. Denn genau hieran hast Du wahrscheinlich gedacht, als Du das Wort Influencer gelesen hast.

Was ist ein Influencer?

Beantworten wir daher an dieser Stelle erst einmal, was ein Influencer überhaupt ist: to influence ist Englisch und heißt beeinflussen. Man bezeichnet daher als Influencer Meinungsmacher in den (sozialen) Medien. Sie sorgen mit ihrer Reichweite also dafür, dass andere Menschen von ihrer Meinung überzeugt werden. Dies ist also eigentlich nichts anderes als Mundpropaganda.

Diese Meinung kann verschiedenster Natur sein, sei es politisch oder wissenschaftlich, kann aber auch dem Marketing entspringen. Hier wären wir dann bei Markenbotschaftern angekommen, die durch ihre Reichweite Produkte bewerben und Provision dafür erhalten.

Influencer im Handwerk

Markenbotschafter gibt es natürlich auch im Handwerk: Werkzeuge und Geräte werden Influencern zur Verfügung gestellt. Diese testen oder präsentieren sie gegen einen Obolus. Die Marke gewinnt an Reichweite und gleichzeitig an Glaubwürdigkeit, wenn Sie durch ebenso glaubwürdige Influencer präsentiert wird.

Setze Dich als Marke ein

Was ich Dir jedoch ans Herz lege, ist eine ganz andere Art von influencing: Werde Dein eigener Botschafter für Deine eigene Marke, nämlich Deine Arbeitgebermarke. Du bist nicht nur der beste Experte für Deinen Betrieb, sondern auch Ansprechpartner nach außen. Egal, wie groß Deine Reichweite ist, kannst Du folgende Dinge tun, um ein guter Influencer für Deinen eigenen Betrieb zu werden:

  1. Präsentiere Deinen Betrieb professionell. Nutze Deine Website, eine Facebook-Seite oder einen Instagram Business-Account, um glaubwürdig aufzutreten.
  2. Stelle Deinen Betrieb vor für ein Publikum, das Dich noch nicht kennt und wiederhole dies gerne regelmäßig. So holst Du jeden Follower da ab, wo er steht.
  3. Zeige den Alltag Deines Betriebes: Wie sieht Dein Geschäftsgebäude aus? Wann geht die Arbeit bei Dir los? Auf welches Projekt bist Du gerade besonders stolz?
  4. Zeige Dich als Mensch: Menschen kaufen gerne von Menschen, was gleichermaßen für Kunden und Bewerber gilt. Achte daher auf Nahbarkeit und Authentizität Deiner Person.

Noch Ausreden?

Was im ersten Moment nach einer unüberwindbaren Aufgabe klingt, ist gar nicht schwer. Auch mit den zwei häufigsten Ausreden können wir Dir helfen.

Ausrede Nr. 1: „Ich bin nicht der Typ dafür.“

Lösung: Hast Du eine gute Seele an Deiner Seite in Deinem Betrieb? Eine Unternehmerfrau? Oder hast Du einen Meister in Deinem Team, der Deinen Betrieb in- und auswendig kennt und Deinen Betrieb als Gesicht nach Außen vertreten kann? Denk dran: Du darfst delegieren und musst als Führungskraft nicht alles selbst machen. Hole Dir also Unterstützung von Deinem Team.

Ausrede Nr. 2: „Ich kann das technisch doch alles gar nicht.“

Lösung: Wir helfen Dir! Bereits im August beginnt unser Sog-Marketing-Kurs, in dem wir Dir genau hierbei helfen. Melde Dich oder Dein Teammitglied an und werde gleichzeitig theoretisch und in der Praxis zu einem Experten für Deinen Social Media Auftritt. Nutzt Du hierbei Bildungsgutscheine, kannst Du oft 50%, manchmal sogar 80% – 90% der Kosten sparen. Wir helfen Dir gerne bei der Antragsstellung: Schreib uns also einfach eine Mail!