Mit diesen sieben Tipps führen Sie bessere Gespräche mit Ihren Mitarbeitern

Der Betriebsalltag eines Meisters und vor allem eines Betriebsinhabers bestehen vor allem aus einem: Gesprächen. Andauernd stehen Sie im Austausch mit Kunden,

Vertragspartnern, Behörden und natürlich Ihren Mitarbeitern. Meist bleibt nicht allzu viel Zeit im Alltag, um mit den Mitarbeitern zu sprechen, obwohl Sie Ihren Mitarbeitern wichtige Aufträge geben, die Arbeit besprechen und Feedback vergeben. Häufiger kommt es zu Missverständnissen und Unklarheiten zwischen Ihren Mitarbeitern und Ihnen, die sich anschließend durch die weitere Arbeit ziehen und dort zu Unordnung, Fehlern und Problemen führen. Das Kernproblem des Ganzen ist die Kommunikation. Sie brauchen jedoch meist nicht zwangsläufig mehr Kommunikation, sondern Sie brauchen vor allem bessere Kommunikation.

Im Folgenden haben wir sieben kurze Tipps für Sie, wie Sie bessere Gespräche mit Ihren Mitarbeitern führen, Missverständnisse vermeiden und Unklarheiten minimal halten.

 

Bleiben Sie so, wie Sie sind

Bleiben Sie authentisch, so wie Sie sind, was zu Ihnen passt. Wenn Sie nicht der begnadete und extrovertierte Redner sind, dann zwingen Sie sich selbst kein falsches Bild von sich auf. Es ist gar nicht so wichtig, ob Sie jetzt eher extrovertierte oder introvertiert sind. Es kommt darauf an, was Sie aus den nächstens Tipps machen.

 

Reden Sie klare Worte, kurze Sätze und verschlucken Sie auch keines

Nicht viel Tamtam, was zählt sind klare und verständliche Worte. Abkürzungen, Fachbegriffe, seltene Fremdwörter und das Reden ohne Punkt und Komma – das sind alles Dinge, die Sie möglichst vermeiden sollten. Wörter werden fehlverstanden oder gar nicht verstanden, wenn Sie nicht bekannt sind oder in Bandwurmsätzen untergehen und stiften dann Unsicherheit und Missverständnisse.

Zu klaren Worten gehören auch die Worte, die Sie vielleicht nur denken. Stellen Sie sich einen Eisberg vor: Von diesem Eisberg liegt rund 1/3 über der Wasseroberfläche, die anderen 2/3 sind unter der Wasseroberfläche. Ähnlich verhält es sich auch häufig in Gesprächen, wir sprechen nur einen Teil dessen aus, was wir eigentlich denken und auch das stiftet Missverständnisse. Achten Sie daher bei jedem Gespräch mit Ihren Mitarbeitern darauf, ob Sie bspw. im Rahmen der Auftragsdelegation auch wirklich alles Wichtige gesagt haben oder Einzelnes nur dachten und so verschluckten.

 

Legen Sie bewusste Pausen ein

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ – Dieses Sprichwort kann große Auswirkungen auf Ihr Sprechverhalten und -erfolg haben, denn den Mund fusselig zu reden hat wenig Sinn. Mit Pausen bieten Sie Ihren Mitarbeitern Ankerpunkte für eventuelle Zwischenfragen. Sie geben Ihren Mitarbeitern außerdem etwas mehr Zeit, Inhalte besser zu verstehen und sie etwas „sacken“ zu lassen.

Pausen können Sie außerdem zum Betonen besonders wichtiger Passagen nutzen. Das steigert auch wieder die Fokussierung und den Verstehenseffekt auf Seiten Ihrer Mitarbeiter.

Sie selbst gewinnen Zeit zum Durchatmen und Vordenken der nächsten Gesprächsinhalte.

 

Geben Sie Beispiele

Wenn Sie etwas erklären oder vorstellen, dann sind Beispiele sehr hilfreich. Mittels Beispielen können Sie aus eher abstrakten Worten konkrete Vorstellungen und Bilder visualisieren. Beispiele können nur praktisch gesprochen sein, aber auch praktisch vorgeführt sein. Beispiele tragen zu einem höheren Verständnis bei, da ihre theoretischen Worte mit Praxisinhalten verbunden werden.

 

Versprochen ist Versprochen

Als Betriebsinhaber finden Sie sich häufig in der Situation wieder, einem oder mehreren Mitarbeitern etwas zu versprechen. Sei es ein früheres Wochenende für alle, das Betriebsgrillen am Wochenende oder Ihre zugesagte Unterstützung bei einem Auftrag. Es gilt: Versprochen ist Versprochen. Wenn Sie Ihre ausgesprochenen Versprechen einhalten können, werden Sie als zuverlässig wahrgenommen. Die nicht eingehaltenen Versprechen wirken dagegen schlecht auf Ihre Zuverlässigkeit und auf Ihre Ehrlichkeit aus.

Achten Sie daher genau darauf, was Sie versprechen – Versprechen Sie nur das, was Sie auch halten können.

 

Nutzen Sie positive Formulierungen

Negatives Ansprechen und Anleiten wirkt einschüchternd und demotivierend. Positives Ansprechen und Anleiten wirkt dagegen befördernd und motivierend. Praktisch bedeutet das für Sie, dass Sie besser positive Formulierungen im Führen und im zwischenmenschlichen Miteinander nutzen sollten. Wertschätzend sein ist daher Ihre Grundhaltung. Ein Beispiel für Sie: Statt die Defizite eines Mitarbeiters immer und immer wieder herauszustellen, entscheiden Sie sich, die Probleme in einem Feedback als Herausforderungen zu vermitteln und den Mitarbeitern so zum Arbeiten zu motivieren und anzuregen.

Denken Sie einfach daran, wertschätzend zu Ihren Mitarbeitern und Mitmenschen zu sein. Fragen Sie sich daher auch immer wieder selbst, ob Sie wertschätzend sind, wie sich Ihre Wertschätzung und Ihr positiver Umgang zeigen.

 

Setzen Sie Gestik und Mimik bewusst ein

Bleiben Sie bei den positiven Formulierungen nicht stehen: Nutzen Sie auch Ihre Gestik und Mimik als Erweiterung Ihres Gesprochenen! Zum Beispiel kann Ihr bewusstes Lächeln Ihr Gespräch aufwerten und die Bindung zu Ihrem Mitarbeiter stärken. Stellen Sie sich bloß einmal vor, Sie würden ausschließlich ausdruckslos mit Ihren Mitarbeitern sprechen, das wirkt absolut demotivierend.

Natürlich sollten Sie auch nicht dauerhaft grinsend durch den Betrieb gehen oder auf einmal wild gestikulieren. Damit schaden Sie Ihrer Gesprächskultur. Mimik und Gestik können in bewussten und kontrollierten Formen und Maßen unterstützend und befördernd auf Ihre Gespräche wirken. Sie können einzelne Inhalte untermalen oder wie mit dem ernstgemeinten Lächeln auch einmal im Gespräch die „Tür öffnen“.

 

Hören Sie doch auch gleich im aktuellen Podcast hinein, dort erfahren Sie, wie wichtig Gestik und Mimik sind und was Sie generell im Gespräch mit Ihren Mitarbeitern beachten sollten.

 

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